Aktuelles
Wasserschlosskonzerte
Konzert 1
Samstag, 10.10.2009, 20.00 Uhr
Daria Tschaikowskaja, Klavier
Gleich drei Mal hat sie erste Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" gewonnen, auch aus den Klavierwettbewerben in Ibiza (Spanien) und Caltanissetta (Italien) sowie beim Steinway Wettbewerb in Hamburg ging sie als Siegerin hervor: Daria Tschaikowskaja, die aus einer Moskauer Musikerfamilie stammt, 1993 als Jungstudentin an die Lübecker Musikhochschule kam, 1998 an die Musikhochschule Hannover wechselte und ihr Studium in Köln mit dem Konzertexamen abschloss, lässt überall aufhorchen. Bei den großen Musikfestivals in Cannes, Schleswig-Holstein oder Bergen ebenso wie in den berühmten Konzertsälen Europas wie in der Kölner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Laeizhalle Hamburg, dem Glasunow-Saal St. Petersburg sowie dem Rachmaninow-Saal in Moskau. Gespannt sehen wir ihrem zweiten Auftritt im Wasserschloss Haus Marck entgegen.
Ludwig van Beethoven Klaviersonate Es-Dur op. 31 Nr. 3
| Maurice Ravel | Scarbo aus Gaspard de la Nuit | |
| Sergej Prokofiew | Sonate Nr. 2 d-Moll op. 14 | |
| Frédéric Chopin | Scherzo Nr. 2 b-Moll op. 31 | |
| Sergej Rachmaninow | Sonate Nr. 2 b-Moll op. 36 |
Konzert 2
Donnerstag, 5.11.2009, 20.00 Uhr
Trio con Moto
Viola Mokrosch Klavier
Panta Velickovic Viola
Tobias Stosiek Violoncello
Das Trio con Moto ist dem regen Austausch dreier Professoren und Musikinstitute entsprungen und bildet ein kammermusikalisches Dreieck zwischen Osnabrück, Belgrad und Graz. Aus unserer Region stammt dabei Viola Mokrosch, welche seit 1986 am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück tätig ist und weit über die Grenzen hinaus als Solistin, Kammermusikerin und Dozentin auftritt. Panta Velickovic leitet seit 2001 an der Musikfakultät der Universität der Künste in Belgrad die Meisterklassen für Viola und Kammermusik und ist weiterhin Mitglied des Rubicon Streichquartetts.
Der Cellist Tobias Stosiek studierte in Wien und wurde Preisträger internationaler Wettbewerbe. In Meisterkursen bei David Geringas, Frans Helmerson und Mstislav Rostropowitsch holte er sich den letzten Schliff. Stosiek unterrichtet seit März 2003 seine Studenten an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Gemeinsam musiziert das Trio con Moto seit mehreren Jahren innerhalb und außerhalb Europas; die freundschaftlichen Beziehungen werden darüber hinaus durch gemeinsame Meisterkurse gepflegt.
| Ludwig van Beethoven „Duett mit zwei obligaten Augengläsern" | für Viola und Violoncello | |
| Johannes Brahms |
Sonate F-Dur, op. 99 |
|
| Johannes Brahms |
Sonate f-moll, op. 120, |
|
Konzert 3
Samstag, 28.11.2009, 20.00 Uhr
Nadège Rochat, Cello
Quoc-Vinh Nguyen, Klavier
Die 1991 in Genf geborene Cellistin Nadège Rochat lebt seit drei Jahren in Köln und studiert an der Musikhochschule als Jungstudentin bei Prof. Maria Kliegel. Sie gewann 2006 den Preis der »Fondation Suisa« für die herausragende Interpretation zeitgenössischer schweizerischer Kompositionen. Rasch sprach sich ihre Qualität herum und bereits 2008 erhielt sie die begehrte Einladung, mit im Jugendsinfonieorchester der Europäischen Union (EUYO) zu musizieren. Mehrfach wurde sie beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" sowohl solistisch als auch kammermusikalisch mit dem 1. Preis ausgezeichnet - in diesem Jahr in der Kategorie Kammermusikduo an der Seite ihres Pianisten Quoc-Vinh Nguyen. Ebenfalls als Jungstudent erhält Nguyen Klavierunterricht an der Hochschule für Musik Aachen. Neben dem Gewinn zahlreicher erster Preisen bei internationalen Wettbewerben konnte er gleich fünfmal bei „Jugend musiziert" siegen.
| Nikolai Rakow | Poem für Violoncello und Klavier | |
| Ludwig van Beethoven |
Sonate A-Dur op. 69 für Violoncello und Klavier |
|
| Dmitri Schostakowitsch | Sonate d-Moll op. 40 für Violoncello und Klavier | |
| Frédéric Chopin |
Polonaise brillante Introduction - Alla Polacca |
Konzert 4
Sonntag, 10.1.2010, 16.00 Uhr
Hayrapet Arakelyan, Saxophon
Jang Eun Bae, Klavier
Der wunderbare Klang seines Instrumentes führte den aufstrebenden Saxophonisten Hayrapet Arakelyan bereits in etliche Länder. Konzertengagements rund um den Globus, vielfach erste Preise bei internationalen Konkurrenzen wie in Frankreich, den USA und der Ukraine und die Teilnahme an Meisterkursen bei renommierten Professoren säumen den Weg dieses Ausnahmemusikers, der bei Prof. Daniel Gauthier an der Musikhochschule Köln studiert. Auftritte bei Festivals in Paris, Aberdeen, New York sowie beim Rheingau Musik Festival folgten. Seine Begleiterin, die Koreanerin Jang Eun Bae, genoss ihre Ausbildung bei bedeutenden Lehrern wie Aloys Kontarsky in Köln und Hans Leygraf in Salzburg. Mittlerweile ist sie selbst Dozentin an der Musikhochschule Köln und regelmäßiger Gast an der Internationalen Sommerakademie des Mozarteum Salzburg und neben Arakelyan unverzichtbare Kammermusikpartnerin des Alliage Quartetts.
| Claude Debussy | Rhapsodie | |
| Jules Demersseman | Fantasie | |
| Edison Denisov | Sonate | |
| Fernande Decruck | Sonate | |
| Robert Muczynski | Sonate | |
| Francois Borne | Fantasie Brilliante |
Konzert 5
Samstag, 6.2.2010, 20.00 Uhr
Stefan Geyer, Bariton
Heike-Dorothee Allardt, Klavier
Stefan Geyer und Heike-Dorothee Allardt arbeiten seit 1991 zusammen. Beide studierten in der Liedklasse des Duos Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe sowie 1994/95 bei Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. 1992 gewann das Duo den internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik des 20. Jahrhunderts" in Graz sowie den "Franz Schubert Interpretationspreis". Weitere Preise bei renommierten Liedwettbewerben sowie zahlreiche Konzertauftritte wie beim Rheingau-Musik-Festival, in der Philharmonie Berlin, im Salle Cortot Paris und in der Philharmonie St. Petersburg folgten. Da sie nicht zum ersten Mal im Wasserschloss auf Haus Marck auftreten, hat sich ihre Klasse auch in unserer Region längst herumgesprochen.
| Robert Schumann | Die alten bösen Lieder | |
| Dichterliebe op. 48 | ||
| und andere ausgewählte Lieder von Heinrich Heine | ||
Konzert 6
Samstag, 6.3.2010, 20.00 Uhr
Niklas Liepe Violine
Nils Liepe Klavier
Seit zehn Jahren geben sie bereits Konzerte als Duo und stehen noch am Beginn ihrer Karriere. Die musikalische Entwicklung der Brüder Niklas und Nils Liepe, geboren 1990 und 1987, weist viele Parallelen auf. Im Alter von vier Jahren lernten sie auf ihren Instrumenten zu spielen - Geige und Klavier. Im Alter von acht Jahren führte ihr Weg an die Hochschule für Musik und Theater Hannover. Niklas studierte zunächst Geige bei Prof. Krzyzstof Wegrzyn, wechselte dann aber als Jungstudent in die Klasse von Prof. Zakhar Bron nach Köln. Zu Nils' Lehrern zählen Karl-Heinz Kämmerling und Vladimir Krajnev (Hannover) sowie seit 2006 Arbo Valdma (Köln). Neben einer mittlerweile großen gemeinsamen Bühnenerfahrung überzeugen die beiden auch im Verglich mit anderen hochbegabten Künstlern: Zweimal gewannen sie beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" in der Wertung für Kammermusik.
| L. v. Beethoven | Sonate No. 7 c-moll op. 30 No. 2 | |
| F. Poulenc |
Suite Napoli |
|
| W. A. Mozart | Sonate No. 5 A-Dur KV 305 | |
| H. Wieniawski | Variationen über ein Originalthema op. 15. |
Konzert 7
Samstag, 10.4.2010, 20.00 Uhr
Tatiana Liakh - Klavier
Die in Deutschland lebende Pianistin ist in vielen Ländern Europas den Klassikbegeisterten längst ein Begriff. Erfolgreich absolvierte die gebürtige Weißrussin Tourneen durch Spanien, Deutschland, Niederlande und Russland und gastierte mit berühmten Orchestern im Palau de la Musica Barcelona und Auditorio Nacional Madrid. Einen ihrer größten Erfolge feierte Tatiana Liakh im Concertgebouw Amsterdam, wo sie zum 150. Todestag Robert Schumanns dessen Klavierkonzert gemeinsam mit der Weißrussischen Nationalphilharmonie aufführte. Im September 2008 war sie mit dem Osnabrücker Symphonieorchester unter GMD Hermann Bäumer mit Tschaikowskys 1. Klavierkonzert zu erleben. Ende 2009 gastiert sie mit ihrem neuen Programm erstmals in Berlin.
| Franz Schubert |
Impromptu c-Moll D 899 Nr. 1 |
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| Frédéric Chopin | Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20 | |
| Frédéric Chopin | Sonate Nr. 3 b-Moll op. 58 | |
Konzert 8
Sonntag, 30.5.2010, 16.00 Uhr
Deutsches Blechbläser Quintett
„Open air" in Innenhof
Holger Schäfer und Markus Bellmund - Trompeten,
Heiko Maschmann - Horn, Martin Hofmeyer - Posaune, Volker Schmitt - Tuba
Wer die fünf herausragenden Blechbläser schon einmal erlebt hat, staunt über den weichen Sound und die technische Brillanz der fünf Instrumentalisten. Im Jahr 2011 wird das Ensemble sein 25jähriges Bestehen feiern, da wird es Zeit sich warmzuspielen: Mit einem stimmungsvollen open air im Innenhof des zauberhaften Wasserschlosses stellt der Dinosaurier der Bläserriege schon die Weichen. Der künstlerische Werdegang der einzelnen Mitglieder - insbesondere die solistischen Tätigkeiten im Orchester - befriedigt die Ansprüche der treuen Fans durchaus. Von den führenden Jugendorchestern über den SWR Baden-Baden bis hin zum Deutschen Sinfonieorchester Berlin und dem Festspielorchester Bayreuth sind viele Institutionen mit Rang und Namen vertreten. Grund zur Vorfreude auf das unterhaltsame Konzert besteht im doppelten Sinne. Zwischen den kurzweiligen Werken wird das Programm gerne mit Pfiff und Humor moderiert. Für Spannung und Spaß ist also gesorgt, der Sekt steht bereit!
Heiteres, Originales und Originelles aus der Welt der Oper und der Klassik.
Festival 2009
Konzert 1
Freitag, 15. Mai 2009, 20.00 Uhr
Bramsche-Kalkriese, Festzelt im Park Varusschlacht, Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese
Eröffnungskonzert
Varus Sinfonie
für 2 Chöre, Orchester und Solisten
Idee und Komposition: Mitsch Kohn
Über 200 Mitwirkende aus:
Musikschule Osnabrück und Kreismusikschulen
Universität und Fachhochschule Osnabrück
Kantorei St. Martin Bramsche
Chor St. Joseph Osnabrück
Bonifatius-Chor Neuenkirchen-Vörden
Kinder- und Jugendchor St. Martin Bramsche
Sopran: Andrea Finke
Alt: Neele Pettig
Tenor: Christian Höhlein
Bass: Axel Wolloscheck
Sprecher: Joachim Dadaniak
Violine: Hauko Wessel
Klavier: Tatiana Liakh
Leitung: Heiko Maschmann
In Gedenken an ein kriegerisches Blutbad vor 2000 Jahren startet das 14. Euregio Musikfestival versöhnlich: Mit einer viersätzigen Friedens-Sinfonie des in Bramsche aufgewachsenen und jetzt in Berlin lebenden Komponisten Mitsch Kohn. Das Werk, welches Kohn im letzten Jahr schuf, verarbeitet in Text und Ton die historisch bedeutende Varusschlacht in Kalkriese, in der die Germanen die Römischen Legionen besiegten, und setzt Zeichen für eine friedliche Verständigung der Menschen. Die Idee des gemeinsamen und vorbehaltlosen Erschaffens steht im Zentrum von Mitsch Kohns Stück - zur Überwindung von Grenzen und Hierarchien im Miteinander. So sind an der Uraufführung eine Vielzahl von Musikern aus der Region - sowohl professionelle als auch Schüler und Studenten - beteiligt. Musikalisch bewegt es sich zwischen klassischer Programm- und moderner Filmmusik.
Ter nagedachtenis aan de Veldslag die 2000 jaar geleden plaats vond nabij Osnabrück , zal het 14 e Euregio Musik Festival beginnen met de eerste uitvoering van een uit vier delen bestaande Symfonie gecomponeerd door de in Bramsche bij Osnabruck geboren, in Berlijn woonachtige, componist Mitsch Kohn. Het in 2009 gecomponeerde werk verklankt de historische Veldslag tussen de Germanen en de Romeinen die in dit deel van Duitsland heeft plaats gevonden. Uiteindelijk zou de Veldslag gelukkig tot een jarenlange vrede leiden tussen de strijdenden. Dit werk is bedoeld een boodschap te zijn voor vrede.
Aan het spectaculaire en mega muziekwerk nemen een groot aantal musici, zangers, beroeps en amateurs deel.
De muziek is een menging van stijlen variërend van klassieke- en film muziek.
Veranstalter: Mitsch Kohn
in Kooperation mit dem 14. Euregio Musikfestival
Eintritt:
1. Kategorie: 15,00 € (ermäßigt 12,- €)
2. Kategorie: 11,50 € (ermäßigt 9,- €)
Kombiticket für den 15. Mai in Bramsche und den 6. Juni in Osnabrück:
Kombi A - 1. Kategorie: 22,50 € (ermäßigt 18,- €)
Kombi B - 2. Kategorie: 18,00 € (ermäßigt 14,- €)
2000 Jahre Varusschlacht - ein Gedenken an ein grausames historisches Gemetzel. Am Ort der kriegerischen Auseinandersetzung, wo heute das Museum "Varusschlacht - Museum und Park Kalkriese" den Besucher an die historischen Ereignisse und dessen Folgen für unsere Kultur erinnert, wird mit einer eigens dafür komponierten viersätzigen Friedens-Sinfonie für Orchester und 2 Chöre ein musikalisches Zeichen des Friedens gesetzt.
Das Projekt ist eine Plattform für Grenzen überwindendes "gemeinsames Erschaffen". So wird das Werk von Mitsch Kohn im Rahmen des Euregio Musikfestivals von Musikern aus der Region, insbesondere der Musikschule Osnabrück, der Universität und der Fachhochschule-Osnabrück, der Kantorei St. Martin Bramsche, dem Bonifatius-Chor Neuenkirchen-Vörden, dem Jugendchor St. Martin Bramsche, dem Chor St. Joseph Osnabrück und weiteren angeschlossenen Musikschulen sowie begabten Nachwuchstalenten, semiprofessionellen und professionellen Orchestermusikern und Lehrenden aus der Region uraufgeführt. Musikalisch bewegt es sich im Bereich zwischen klassischer Programmmusik und moderner Filmmusik.
Darüber hinaus wird der Konzertabend von den hochversierten Künstlerinnen Andrea Finke, Sopran, sowie der Pianistin Tatiana Liakh bereichert, die sowohl in der Sinfonie mitwirken als auch gemeinsam den ersten Teil des Programms musikalisch bestreiten. Insgesamt werden rund 200 Musiker für ein einmaliges fulminantes musikalisches Erlebnis sorgen.
Die „Varussinfonie" wird sowohl am Abend des 15. Mai 2009 im Rahmen der Jubiläumsfeier auf dem Gelände der "Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH - Museum und Park Kalkriese" im Festzelt stattfinden als auch am 6. Juni 2009 in der OsnabrückHalle zu erleben sein.
Die Idee zu diesem Projekt hatte Komponist Mitsch Kohn, die Texte und Gedichte schrieben Mitsch Kohn und Joachim Dadaniak, die Künstlerische Gesamtleitung hat Heiko Maschmann übernommen, für die Chorleitung zeigen sich Eva Gronemann und Reinhard Niehbur-Ossenbeck verantwortlich.
Der Kerngedanke ist, die musikalischen Potenziale dieser Region in einem großen Werk zu vereinen, viele Künstler und Institutionen zu vernetzen und so mit einem außergewöhnlichen und aufwendigen Konzert an die Bedeutung und den Erhalt des Friedens zu erinnern.
Das Konzept der Sinfonie beinhaltet die Zusammenführung von Musikern mit unterschiedlicher Spielerfahrung vom ambitionierten Schüler bis zum professionellen Orchestermusiker und ist dementsprechend als „Hybrid-Sinfonie" aufgebaut. Der musikalische
Aufbau des Werks berücksichtigt also die unterschiedlichen Niveaus der Besetzung, so dass ein anspruchsvolles aber für alle Beteiligten spielbares Werk entsteht, an dem die Instrumentalisten konkurrenzlos miteinander musizieren können.
Profis und Nicht-Profis, Lehrer und Schüler aus verschiedenen Institutionen können sich so gemeinsam und gleichberechtigt auf der Bühne vereinen. Bedingt durch die Konzeption und die Zusammenarbeit der Musikinstitute entsteht ein großartiger, bunt gemischter und begeisternder Klangkörper.
Das Varus-Jubiläum bietet allen Mitwirkenden eine großartige Möglichkeit, sich und die gemeinsame Arbeit in einem großen Rahmen vorzustellen und setzt durch die Konzeption der Aufführung ein Signal für die kulturelle Arbeit in der Region.
Das thematische Konzept von Mitsch Kohn
Was ist Frieden? Das historische Ereignis der Varusschlacht bietet Anlass und Möglichkeit, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. So dient die Varusschlacht als Ausgangspunkt für eine musikalische Auseinandersetzung mit den Kernfragen unseres Seins. Der Komponist beschäftigt sich mit der Frage, warum wir Kriege erleben und Frieden verhindern, warum wir noch immer glauben, mit Kriegsführung Frieden erreichen zu können, und entfernt sich vom dualistischen Gedanken des „gut gegen böse" und hinterfragt die Rechtfertigungen und Motivationen, die damals wie heute immer wieder zu Versuchen militärischer „Konfliktlösung" führen. Er erzeugt mit seiner Musik und den Texten innere Bilder, die ein tieferes Verständnis für den eigenen inneren Krieg und den inneren Frieden erwecken sollen, um die Menschen zu ermutigen verantwortungsbewusst zu handeln, den inneren Frieden zu erkennen und zu leben und selbst zur positiven Inspiration für andere werden zu wollen. Das Sinfonie-Projekt ist so eine Quelle zur Inspiration für Frieden und gemeinschaftliches Erschaffens.
Gesellschaftliche Grundidee
Die gesellschaftlichen Grundgedanken - neben der Nutzung und Förderung vorhandener künstlerischer Potenziale - sind die Aspekte eines „Volksereignisses", nämlich Gemeinsamkeit, Integration und Verständnis. Alle Beteiligten dürfen sich darauf freuen, durch ihr Engagement und ihre Freude etwas Großartiges erreichen zu können.
Für die Jugendlichen und Studierenden besteht die Möglichkeit, an einer besonderen Aufführung mitzuwirken die beeindruckt und nachhaltig motiviert. Für die Profis und Lehrenden besteht durch das Arbeiten an diesem Werk ein ganz besonderes Maß der persönlichen Anteilnahme und Förderung der Nachwuchstalente, da sie nicht als „Lehrer", sondern als Mitmusiker agieren. Der persönliche wie musikalische Austausch schlägt die Brücken und weckt das Interesse zur Realisierung weiterer Ideen und Projekte.
Das mit dem historischen Ereignis verbundene Osnabrücker Land bekommt mit der Sinfonie - geschrieben, inszeniert sowie uraufgeführt von Musikern aus der Region - ein eigenes, einmaliges, auditives Identifikationsmerkmal.
Veranstalter: Mitsch Kohn
in Kooperation mit dem 14. Euregio Musikfestival
www.varus-sinfonie.de - www.euregio-musikfestival.de
Eintrittskarten: alle Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung, Tourist Info Osnabrück, Musikhaus Bössmann, Kino Universum Bramsche, Buchhandlung Gottlieb, Buchladen am Münsterplatz Bramsche, OsnabrückHalle, OLB Filialen Bad Essen, Bersenbrück, Bohmte, Bramsche, Engter, Gartenstadt, Osnabrück, Quakenbrück und Wallenhorst. Hotline: Ticketservice OsnabrückHalle, Tel. 0541/ 3490-24
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Konzert 2
Samstag, 16. Mai 2009, 20.00 Uhr
Osnabrück-Darum, Fattoria Musica, Darumer Str. 60, 49086 Osnabrück
Rachmaninow Nacht
Dimitry Morosov, Daria Tschaikowskaja, Hristo Petrov, Anna Yevdokimova
Die faszinierende Wirkung der Klaviermusik von Sergej Rachmaninow ist ein Phänomen. Seine Kompositionen sind voller Klangpracht und Melodik, die eine wundervolle emotionale Atmosphäre entfachen. An einem Abend gleich mehrere seiner Werke erleben zu dürfen ist ein besonderes Ereignis; insbesondere, wenn die Wiedergabe der Stücke von exzellenten und vielfach ausgezeichneten Solisten übernommen wird. Daria Tschaikowskaja und Dimitry Morosov studierten an der Kölner Musikhochschule bei den führenden Klavierpädagogen Russlands und konzertierten bereits in berühmten Sälen und bei renommierten Festivals. Der bulgarische Pianist Hristo Petrov, Gewinner zahlreicher Wettbewerbe wie dem Prinses Christina Concours, wird seit 2007 von Tamara Poddubnaya am Prince Claus Conservatoire in Groningen ausgebildet. Am Konservatorium in Enschede verfeinert die Weißrussin Anna Yevdokimova bei Michael Markov ihr Klavierspiel.
Pianomuziek van Sergei Rachmaninov is fascinerend . Zijn composities vormen een pallet aan kleur en klank en bezitten onweerstaanbare emoties.
Het concert op 16 mei tijdens welke hoogtepunten van zijn oeuvre te beluisteren zijn is een bijzondere ervaring, vooral omdat deze ten gehore zullen worden gebracht door jonge pianisten die nu al hun muzikale sporen hebben verdiend. Daria Tschaikowskaja en Dimitri Morosov studeren aan de Hochschule für Musik in Keulen bij befaamde docenten die op hun beurt in Rusland studeerden en concerteerden in beroemde concertzalen en festivals. Vanuit Nederland zullen de Bulgaarse Hristo Petrov die studeert aan het Conservatorium van Groningen en de in Minsk geboren Anna Yevdokimova topstudente bij de beroemde Russische pianodocent Michael Markov in Enschede te beluisteren zijn.
Etudes-Tableaux cis-Moll op. 33 Nr. 9
Prélude D-Dur op. 23 Nr. 4
Etudes-Tableaux a-Moll op. 39 Nr. 6
Morceaux de Fantaisie es-Moll op. 3 Nr. 1 Élégie
Prélude Es-Dur op. 23 Nr. 6
Anna Yevdokimova
Morceaux de Fantaisie es-Moll op. 3 Nr. 1 Élégie
Etudes-Tableaux es-Moll op. 39 Nr. 5
Moments musicaux h-Moll op. 16 Nr. 3
Moments musicaux e-Moll op. 16 Nr. 4
Hristo Petrov
Morceaux de Fantaisie cis-Moll op. 3 Nr. 2 Prélude
Daisies op. 38 Nr. 3
Prélude g-Moll op. 23 Nr. 5
Dimitry Morosov
Sonate Nr. 2 b-Moll op. 36
Daria Tschaikowskaja
Eintritt: 20,- € (ermäßigt 10,- €)
Dimitry Morosov (Klavier)
Der weißrussische Pianist Dimitry Morosov gewann bereits mit zehn Jahren den 1. Pianistenpreis in Minsk. Nach Studien in seiner Heimatstadt Minsk und in Moskau absolvierte er an der Musikhochschule Köln bei Prof. Pavel Gililov das Konzertexamen. Seine außergewöhnliche Klasse konnte er bei internationalen Wettbewerben in Seattle, Barcelona und Tokio, wo er 1. Preise und Sonderpreise erhielt, sowie seither in etlichen Konzerten von den USA bis Japan beweisen. Als Botschafter für "Menuhin Live Music Now" setzt er sich außerdem für humanitäre Projekte ein. Wir freuen uns, Dimitry Morosov zum zweiten Mal beim Euregio Musikfestival bewundern zu können.
Daria Tschaikowskaja (Klavier)
Gleich drei Mal hat Daria Tschaikowskaja erste Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" gewonnen, auch aus den Klavierwettbewerben in Ibiza (Spanien) und Caltanissetta (Italien) sowie beim Steinway Wettbewerb in Hamburg ging sie als Siegerin hervor: Daria Tschaikowskaja, die aus einer Moskauer Musikerfamilie stammt, 1993 als Jungstudentin an die Lübecker Musikhochschule kam, 1998 an die Musikhochschule Hannover wechselte und ihr Studium in Köln mit dem Konzertexamen abschloss, lässt überall aufhorchen. Bei den großen Musikfestivals in Cannes, Schleswig-Holstein oder Bergen ebenso wie beim 13. Euregio Musikfestival im letzten Jahr. Im wunderschönen Rittersaal des Wasserschlosses auf Haus Marck beeindruckte sie nachhaltig mit Schumann und Rachmaninow. Ein weiterer Grund, sie - diesmal nach Osnabrück - einzuladen.
Hristo Petrov
Erstmals zu Gast beim Euregio Musikfestival ist der 1988 in Bulgarien geborene Pianist Hristo Petrov, der im Alter von 7 Jahren den ersten Klavierunterricht erhielt. Nach intensiven Klavierstudien in seinem Heimatland wechselte er 2007 nach Groningen an das Prince Claus Conservatoire zu Tamara Poddubnaya. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und zählt nicht erst seit seinem Erfolg beim Prinses Christina Concours, dem Pendant zum deutschen Wettbewerb „Jugend musiziert", zu einem der großen Talente in unserem niederländischen Nachbarland.
Anna Yevdokimova
Am Konservatorium in Enschede verfeinert die Weißrussin Anna Yevdokimova ihr Klavierspiel bei Michael Markov. Sie begann ihre Ausbildung am Kaluga Musical College bei E. Savina und wurde mehrfach bei Wettbewerben in ihrer Heimatstadt Minsk sowie in Moskau ausgezeichnet.
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Konzert 3
Sonntag, 17. Mai 2009, 15.30 Uhr
Hengelo, Waterstaatskerk, Deldenerstraat 20, NL - 7551 AG Hengelo
Libor Novacek (Klavier)
Das Euregio Musikfestival ist bei seiner Suche nach neuen interessanten Musikern auf den tschechischen Pianisten Libor Novacek getroffen, der bereits mit Größen wie Lazar Berman, Nicolas Aneglich, Alexander Lonquich und Murray Perahia zusammen gearbeitet hat. Er absolvierte 2004 an der Guildhall School of Music & Drama in London sein Studium mit dem Konzertexamen und veröffentlichte seit 2005 beim renommierten Label Landor Records mehrere Einspielungen, die von Fachmagazinen höchste Anerkennung erhielten. Berühmte Klangkörper wie das London Symphony Orchestra und das Royal Philharmonic Orchestra sind seitdem auf den Steinway & Sons-Künstler aufmerksam geworden, der von Japan bis Afrika sowie Skandinavien bis in die USA konzertiert. Er zeigt sich bei seinem ersten Auftritt in Enschede mit einem abwechselungsreichen und feinsinnigen Programm, dass den Jubilaren Haydn und Martinu gewidmet ist.
Het Euregio Musikfestival is bij zijn zoektocht naar nieuwe interessante musici gestoten op de Tsjechische pianist Libo Novacek die al heeft samengewerkt met grote musici als Lazar Berman, Nicolas Aneglich, Alexander Lonquich en Murray Perahia. In 2004 beëindigde hij zijn studie aan de Guildhall School of Music & Drama in Londen. Voor het gerenommeerde label Landor Records maakte hij kort daarna opnames die van de vakpers de hoogste lof kregen.
Beroemde orkesten waaronder de London Symphony Orchestra en de Royal Philharmonic Orchestra concerteerden met hem en vele concerten in Europa, de USA en Japan waren het gevolg. Zijn concert in Enschede op 17 mei is smaakvol samengesteld en voor een deel gewijd aan de jarige Haydn en Martinu.
Joseph Haydn Sonate F-Dur Hob XVI/23 Sonata F major Hob XVI/23
Claude Debussy Preludes Book II (selection)
- Pause -
Leon Janacek On the overgrown path ( selection)
Boris Martinu 3 Tschechische Tänze
Franz Liszt Annees de Pelerinage- Suisse - Orage, Valle d'Obermann
Entree: € 15,- (gereduceerd tarief € 7,50)
Libor Novacek erlangte für seine Interpretation der Kompositionen von Johannes Brahms und Franz Liszt internationales Ansehen, und trotz seines jungen Alters wird er mit großen Künstlern wie C. Arrau oder W. Kempff verglichen. Seine Interpretation wird als „außergewöhnlich poetisch und innerlich" beschrieben. Er wurde 2005 Sieger des Wettbewerbs Landor Records, was ihm einen langfristigen Vertrag für die Aufnahme von CDs sicherte. Die erste Aufnahme mit Werken von Ravel, Janá?ek, Debussy und Martin? erschien 2006 und wurde in Fachzeitschriften (BBC Music Magazine, International Record Review, Piano News, Crescendo, Rondo) außerordentlich gut bewertet. Eine weitere Aufnahme von Franz Liszt mit Wanderjahre: Italien und Mephisto-Walzer Nr. 1 wurde begeistert angenommen und in der Auswahl des Chefredakteurs der Zeitschrift The Gramophone als Editor's Choice bewertet. Im Oktober 2007 erhielt diese CD das "Diplom d'Honneur" der F. Liszt-Gesellschaft in Budapest. Libors letzte CD mit Werken von J. Brahms, die im September 2008 erschien, wird in vielen Musikrezensionen gelobt, und diese „absolut hinreißende Aufnahme" erhielt eine 5 Sterne-Bewertung und die „Instrumental Choice" im BBC Music Magazine. Seine neueste Aufnahme mit dem Werk von F. Liszt Wanderjahre: Schweiz erscheint im Juli 2009.
Libor wurde 1979 in Prag geboren und absolvierte 2004 die Guildhall School of Music&Drama in London mit den höchsten Ehrungen. Im gleichen Jahr wurde er für die Vertretung im Young Concert Artist Trust in London ausgewählt. Er errang auch viele Preise in internationalen Wettbewerben (John Lill Piano Prize, The AXA Dublin International Piano Competition 2006). Seine Weitsicht und seine Ansichten wurden von Pianisten mit Weltruf, wie z. B. L. Berman, A. Lonquich, D. Merlet, J. Perry und M. Perahia, mit denen er zusammenarbeitete, beeinflusst. Er trat auf mehreren Festivals und in vielen Konzertsälen (Brighton, Ryedale, North Aldeborough, Chester, 3 Choirs Festivals, Mostly Mozart Festival, the Wigmore Hall, Barbican) in den USA, in Mexiko, Südafrika, Spanien, Frankreich, Deutschland, Holland, in der Tschechischen Republik, in Ungarn, Indien, Südamerika, Kenia und Simbabwe auf. Er arbeitete mit dem Royal Philharmonic Orchestra, der Prager Kammerphilharmonie, dem Prager Kammerorchester, den Hamburger Symphonikern, der Bohuslav-Martin?-Philharmonie, der Philharmonie Südwestfalen, dem Brighton Philharmonic Orchestra, der English Sinfonia und dem European Union Chamber Orchestra zusammen. Er realisierte Aufnahmen für den Tschechischen Rundfunk und für BBC. Meisterkurse führte er in Großbritannien, in den USA, in Indien, Kenia und Simbabwe.
In dieser Saison plant er Auftritte in verschiedenen Städten in Großbritannien und Irland einschließlich eines Auftritts im Barbican Centre in London. Libor wird sich auf dem Internationalen Musikfestival Prager Frühling 2009, dem Festival Al Bustan Festival Beirut, dem Three Choirs Festival, sowie in Belgrad, Amsterdam und Brüssel vorstellen; er wird auf Tournee nach Spanien, Kenia und Simbabwe gehen. Zu den Orchesterauftritten gehören erneute Auftritte mit dem Royal Philharmonic Orchestra, dem European Union Chamber Orchestra und ein Debüt mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und London Symphony Orchestra.
Libor Novacek ontving voor zijn CD opnames met werken van Brahms en Liszt internationale bewondering en hij werd al vergeleken met grote pianisten waaronder Claudio Arrau en Wilhelm Kempf. Zijn interpretaties werden beschreven als "buitengewoon poëtisch en introvert. In 2005 behaalde hij de eerste prijs van de Landor Records competitie wat hem lang zou binden aan het label. In 2006 verscheen een met veel lof begroette CD met werken van Janacek, Debussy en Martinu. Een CD met werken van Liszt werd enthousiast begroet en door de hoofdredacteur van "the Gramophone" bemerkt als de "Editor's Choice". In 2007 kreeg deze CD de "diplom d'Honneur" van de Liszt Society in Budapest.
Libor's laatste CD in 2008 met werken van Brahms wist de recensenten weer tot superlatieven te ontlokken. In 2009 zal Libor een CD uitbrengen met de Pelerinage Suisse.
Libor Novacek werd in 1979 in Praag geboren en beëindigde zijn studie cum laude aan de Guildhall School of Music & Drama. In het zelfde jaar werd hij gekozen om de prestigieuze Young Concert Artist Trust in Londen te vertegenwoordigen.
Hij behaalde vele prijzen in o.a. Engeland en Ierland en gaf series concerten over de gehele wereld. Optredens met befaamde symfonie orkesten waren het logische gevolg. Een recent hoogtepunt is ongetwijfeld de met veel enthousiasme omgeven concerten in Afrika en Azië. Het concert in Enschede is het tweede dat hij in Nederland geeft.
Het eerste concert vond in 2008 plaats in het bescheiden maar sfeervolle historische Koetshuis te Oldenzaal nadat hij ontdekt was door de oplettende organisatoren van de Oldenzaalse serie Concerten in het Koetshuis.
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Konzert 4
Samstag, 23. Mai 2009, 20.00 Uhr
Osnabrück, Steinwerk St. Katharinen, An der Katharinenkirche 4, 49074 Osnabrück
Hauko Wessel (Violine)
Heiko Maschmann (Horn)
Tatiana Liakh (Klavier)
„Wenn Gespenster sprechen könnten, so sprächen sie ungefähr aus diesem Tone", so schrieb Christian Friedrich Daniel Schubart über die Tonart es-Moll, die dem dritten Satz des ergreifenden Horntrios zu Grunde liegt. Vielleicht forderte Johannes Brahms aus diesem Grund so nachdrücklich für sein Werk ein Naturhorn, bei dem die Charakteristika der verschiedenen Tonarten wesentlich stärker ausgeprägt sind als bei den damals in Mode gekommenen Ventilhörnern. So teilte Clara Schumann Brahms nach ihrer Aufführung des Horntrios im Winter 1866 mit: „Dein Trio...hatten wir schön einstudiert und der Hornist war vortrefflich! Ich glaube, er hat nicht einmal gekiekst, und das will doch viel sagen; freilich hatte er das Ventilhorn, zum Waldhorn war er nicht zu bringen."
Für welche der beiden Horn-Varianten sich der vielseitig veranlagte Solist Heiko Maschmann entscheidet, bleibt ein Geheimnis. Nicht aber die Wahl seiner vorzüglichen Kammermusikpartner: Der versierte Geiger Hauko Wessel, der als langjähriges Mitglied bei „Musica Antiqua Köln" unter Reinhard Goebel tief greifende Einblicke in die Welt der Barockmusik erhielt, sowie die erfahrene Pianistin Tatiana Liakh sind seine geistvollen Mitspieler für diese unheimlich-spannende musikalische Unterhaltung.
„Wenn Gespenster sprechen könnten, so sprächen sie ungefähr aus diesem Tone", aldus schreef Christian Friedrich Daniel Schubart de beroemde Duitse componist, dichter en journalist over de toonsoort es-Moll waarin het derde deel van het Hoorntrio is geschreven. Mogelijk wenste Johannes Brahms daarom zo nadrukkelijk de Klassieke hoorn die hij beter vond passen bij de gebruikte toonsoorten dan de, in het midden van de 19e eeuw meer in zwang komende, ventielhoorn.
Clara Schumann stelde na haar uitvoering in de winter van 1866 over het hoorntrio: „Dein Trio hatten wir schön einstudiert und der Hornist war vortrefflich! Ich glaube, er hat nicht einmal gekiekst, und das will doch viel sagen; freilich hatte er das Ventilhorn, zum Waldhorn war er nicht zu bringen."
Welke hoorn de solist Heiko Marschmann zal kiezen is nog onbekend. Zeker zijn we van de identiteit van de andere musici van het trio en hun instrumenten. De gerenommeerde collegae van Maschmann, de violist Hauko Wessel, jarenlang lid het befaamde Barokensemble „Musica Antiqua Köln" o.l.v. Reinhard Goebel en de, ook in Nederland bekende, Russische pianiste Tatiana Liakh, staan garant voor een spannend en zeer onderhoudend concert.
| Ludwig van Beethoven | Violinsonate D-Dur op. 12 Nr. 1 |
| Franz Schubert | Impromptu Ges-Dur op. 90 Nr. 3 D 899 |
| Impromptu As-Dur op. 90 Nr. 4 D 899 | |
| Frédéric Chopin | Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20 |
| Johannes Brahms | Horntrio Es-Dur op.40 |
Eintritt: 15,- € (ermäßigt 7,50 €)
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Konzert 5
Sonntag, 24. Mai 2009, 12.00 Uhr
Hengelo, Waterstaatskerk, Deldenerstraat 20, NL - 7551 AG Hengelo
Hauko Wessel (Violine)
Heiko Maschmann (Horn)
Tatiana Liakh (Klavier)
„Wenn Gespenster sprechen könnten, so sprächen sie ungefähr aus diesem Tone", so schrieb Christian Friedrich Daniel Schubart über die Tonart es-Moll, die dem dritten Satz des ergreifenden Horntrios zu Grunde liegt. Vielleicht forderte Johannes Brahms aus diesem Grund so nachdrücklich für sein Werk ein Naturhorn, bei dem die Charakteristika der verschiedenen Tonarten wesentlich stärker ausgeprägt sind als bei den damals in Mode gekommenen Ventilhörnern. So teilte Clara Schumann Brahms nach ihrer Aufführung des Horntrios im Winter 1866 mit: „Dein Trio...hatten wir schön einstudiert und der Hornist war vortrefflich! Ich glaube, er hat nicht einmal gekiekst, und das will doch viel sagen; freilich hatte er das Ventilhorn, zum Waldhorn war er nicht zu bringen."
Für welche der beiden Horn-Varianten sich der vielseitig veranlagte Solist Heiko Maschmann entscheidet, bleibt ein Geheimnis. Nicht aber die Wahl seiner vorzüglichen Kammermusikpartner: Der versierte Geiger Hauko Wessel, der als langjähriges Mitglied bei „Musica Antiqua Köln" unter Reinhard Goebel tief greifende Einblicke in die Welt der Barockmusik erhielt, sowie die erfahrene Pianistin Tatiana Liakh sind seine geistvollen Mitspieler für diese unheimlich-spannende musikalische Unterhaltung.
„Wenn Gespenster sprechen könnten, so sprächen sie ungefähr aus diesem Tone", aldus schreef Christian Friedrich Daniel Schubart de beroemde Duitse componist, dichter en journalist over de toonsoort es-Moll waarin het derde deel van het Hoorntrio is geschreven. Mogelijk wenste Johannes Brahms daarom zo nadrukkelijk de Klassieke hoorn die hij beter vond passen bij de gebruikte toonsoorten dan de, in het midden van de 19e eeuw meer in zwang komende, ventielhoorn.
Clara Schumann stelde na haar uitvoering in de winter van 1866 over het hoorntrio: „Dein Trio hatten wir schön einstudiert und der Hornist war vortrefflich! Ich glaube, er hat nicht einmal gekiekst, und das will doch viel sagen; freilich hatte er das Ventilhorn, zum Waldhorn war er nicht zu bringen."
Welke hoorn de solist Heiko Marschmann zal kiezen is nog onbekend. Zeker zijn we van de identiteit van de andere musici van het trio en hun instrumenten. De gerenommeerde collegae van Maschmann, de violist Hauko Wessel, jarenlang lid het befaamde Barokensemble „Musica Antiqua Köln" o.l.v. Reinhard Goebel en de, ook in Nederland bekende, Russische pianiste Tatiana Liakh, staan garant voor een spannend en zeer onderhoudend concert.
| Ludwig van Beethoven | Violinsonate D-Dur op. 12 Nr. 1 |
| Franz Schubert | Impromptu Ges-Dur op. 90 Nr. 3 D 899 |
| Impromptu As-Dur op. 90 Nr. 4 D 899 | |
| Frédéric Chopin | Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20 |
| Johannes Brahms | Horntrio Es-Dur op.40 |
Entree: € 15,- (gereduceerd tarief € 7,50)
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Konzert 6
Sonntag, 24. Mai 2009, 16.00 Uhr
Tecklenburg, Wasserschloss Haus Marck, Haus Marck 1, 49545 Tecklenburg
„open air" im Innenhof des Wasserschlosses
Bei schlechtem Wetter in der Remise
Signum Saxophon Quartett
Blaz Kemperle (Sopransaxophon)
Simon Schuller (Altsaxophon)
Dominik Oppel (Tenorsaxophon)
David Brand (Baritonsaxophon)
Ausdrucksstark, klangschön und unkonventionell - wenn die vier Mitglieder des Signum Saxophonquartetts die Bühne betreten, ist pure Spielfreude garantiert. Inspiriert durch ihren gemeinsamen Professor Daniel Gauthier fanden sich die versierten Instrumentalisten im Jahr 2006 an der Kölner Musikhochschule. Alle sind Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Zum Repertoire des Ensembles zählen zeitgenössische Werke des 20. und 21. Jahrhunderts aber auch Transkriptionen des Barock, der Klassik und der Romantik.
Im Januar 2007 widmete sich das Signum Saxophonquartett der Komposition "Morpheus" des polnischen Komponisten Dariusz Pryzybylsky und führte diese in Deutschland zur Uraufführung. Die Qualität des Ensembles erkannte auch die westfälische Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung und verlieh den Musikern 2008 ein begehrtes Konzertstipendium.
Expressiviteit, voorzien van subliem klankgevoel en onconventionaliteit zie hier de karakteristieken van het Signum Saxofoon quartet. Puur speelgenoegen is het resultaat van de gemeenschappelijke studie in 2006 bij docent Professor Daniel Gauthier aan de Hochschule für Musik in Keulen. De vier leden van het Quartet zijn inmiddels allen nationaal en internationaal meermalen onderscheiden.
Op hun repertoire staan werken van componisten uit de 20ste en 21ste eeuw. Maar ook met transcripties van werken uit de Barok, de Klassieke periode en de Romantiek weten ze te imponeren. Januari 2007 heeft het Quartet zich gewijdt aan werken van de Poolse componist Dariusz Pryzybylsky en van hem de wereldpremiere verzorgd van de compositie „Morpheus". De kwaliteiten van het Quartet zijn niet onopgemerkt gebleven voor de Stichting Richard Dr.Carl Dorken die het Quartet in 2008 een belangrijke beurs toekende.
| Edvard Grieg | Holberg Suite |
| Fabien Levy | DURCH |
| George Gershwin | Auszüge aus Porgy and Bess |
| Philip Glass | Saxophone Quartet |
| Astor Piazzolla | Libertango |
Eintritt: 20,- € (ermäßigt 10,- €)
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Konzert 7
Freitag, 29. Mai 2009, 20.00 Uhr
Osnabrück, Steinwerk Ledenhof, Am Ledenhof 3-5, 49074 Osnabrück
Martijn Cornet (Bariton)
Jeroen Sarphati (Klavier)
Der weiche Klang in seiner Sprache lässt die Schönheit erahnen, mit der der aus Amsterdam stammende Bariton Martijn Cornet gesanglich sein Publikum bezaubert. Auf den großen Bühnen in den Niederlanden ist er ein gefeierter Solist und begeistert mit seinen Partien in den Opern Falstaff, Don Giovanni und Donizettis Viva la Mamma.
Seine Liebe zur Musik gilt nicht nur der Oper und dem Oratoriengesang. Insbesondere dem Lied hat er sich gemeinsam mit Pianist Jeroen Sarphati, der bei Jan Wijn am Konservatorium von Amsterdam studierte, gewidmet. In ihrem ansprechenden Programm, das sie bereits im Concertgebouw Amsterdam dargeboten haben, stellen sich die beiden herausragenden Künstler zwei berühmten Liederzyklen.
Tot de top van de bijzonder getalenteerde jonge generatie Europese zangers en pianisten behoren ongetwijfeld Martijn Cornet en Jeroen Sarphati.
Jeroen Sarphati studeerde bij de befaamde docent Jan Wijn aan het Conservatorium van Amsterdam. Hij volgde masterclasses bij Barbara Bonney en Robert Holl en behaalde de prestigieuze eerste prijs van vriendenkrans van het Concertgebouw. Hij gaf recitals in beroemde zalen waaronder de Schouwburg van Brussel en de Hermitage in St.Petersburg.
Samen met Martijn Cornet bariton vormt hij nu een vast duo.
Martijn Cornet studeerde aan het conservatorium van Amsterdam en heeft zich een prominente plaats verworven als liederen, opera en oratoriumzanger. Hij zong in opera's van Verdi en Mozart in binnen - en buitenland en wist de aandacht van publiek en vakpers op zich te vestigen met zijn sublieme vertolking van o.a. Schumann's Dichterliebe.
| Hugo Wolfaus | "Möricke Lieder" |
| Robert Schumann | Dichterliebe, op. 48 (Heine) |
Eintritt: 15,- € (ermäßigt 7,50 €)
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Konzert 8
Samstag, 30. Mai 2009, 20.00 Uhr
Nordhorn, Kornmühle, Mühlendamm 1b, 48529 Nordhorn
Irish Traditional Music
Morris Minor
Die aus Irland stammende Gruppe Morris Minor gibt einen unverfälschten Eindruck von der irischen Mentalität. Ihre Lieder sind Balladen von Liebe und Schwermut, von Unterdrückung und Aufstand, von Auswanderung, Schicksal und Aberglauben. Und wie die Geschichten, die sie erzählen, ist auch die Musik der Iren: mal heiter, mal melancholisch, voller Widerspruch und Ironie.
De uit Ierland afkomstige groep Morris Minor geeft een onvervalste indruk van de Ierse mentaliteit. Hun liederen zijn ballades over liefde en zwaarmoedigheid, over onderdrukking en opstand, over emigratie, noodlot en bijgeloof. En net als de verhalen die zij vertellen, is ook de muziek typisch Iers: soms opgewekt, dan weer melancholiek, vol tegenspraak en ironie.
Eintritt: 15 € (ermäßigter Preis 10 €)
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Konzert 9
Sonntag, 31. Mai 2009, 17.00 Uhr
Osnabrück, Schlossaula, Neuer Graben, 49074 Osnabrück
Daniel Müller-Schott (Cello)
Tatiana Liakh (Klavier)
Wer den erst 31-jährigen Cellisten Daniel Müller-Schott live auf der Bühne erlebt hat, wird seinen intensiven Klang und seine einzigartige Musikalität nicht mehr vergessen. So erging es auch Geigerin Anne-Sophie Mutter, die seine außergewöhnliche Begabung früh erkannte und ihn bat, gemeinsam mit ihr und Sir André Previn im Trio zu musizieren. Nach diesem Ritterschlag ging seine Karriere steil bergauf. Mittlerweile ist er Stammgast bei renommierten Festivals und weltbekannten Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, den Münchner Philharmonikern und dem Tokyo Symphony Orchestra. Dass er im vierten Jahr in Folge das Euregio Musikfestival mit seinen Auftritten beehrt verdanken wir der Spielfreude von Pianistin Tatiana Liakh, mit der er sich immer wieder intensiv musikalisch auseinandersetzt.
Een ieder die de 31 jarige cellist Daniel Müller-Schott live heeft horen spelen zal zijn prachtige cellospel en zijn unieke muzikaliteit niet snel kunnen vergeten. Dit ervoer de befaamde violist Anne-Sophie Mutter die de buiengewone begaafdheid van de cellist al vroeg ontdekte en die hem vroeg om samen met André Previn een trio te vormen. Na deze erkenning ging het snel bergopwaarts met zijn carrière. Hij is inmiddels een zeer graag geziene gast tijdens gerenommeerde festivals en bij wereldberoemde orkesten waaronder de Londen Philharmonic, de Münchener Philharmoniker en het Symphonie orkest van Tokio. Dat hij nu al weer voor de vierde keer zal concerteren tijdens het Euregio Musik Festival is te danken aan pianiste Tatiana Liakh met wie hij bijzonder graag samen musiceert.
| Franz Schubert | „Sonate Arpeggione" für Cello und Klavier a-Moll, D 821 |
| Felix Mendelssohn-Bartholdy | Sonate Nr. 2 D-Dur op. 58 |
| Dmitri Schostakowitsch | Sonate für Cello und Klavier d-Moll op. 40 |
Eintritt: 20,00 € (ermäßigter Preis 10,00 €)

Daniel Müller-Schott (Cello)
Schostakowitsch CD des Monats
„... diese CD-Veröffentlichung des deutschen Cellisten Daniel Müller-Schott ist unter den besten einzuordnen. Von Anfang an ist in seinem Spiel eine wahrhafte Eindringlichkeit spürbar..."
BBC Music Magazine 2008
"Die Welt hat nun einen neuen, großen Cellisten."
Politiken, Dänemark
"Mit einer unwiderstehlichen Darbietung von Haydns Konzert in C-Dur verabreichte der faszinierende junge deutsche Cellist Daniel Müller-Schott seinem Publikum eine Dosis Adrenalin. Müller-Schott, ein furchtloser Spieler mit überragender Technik ... Doch noch eindrucksvoller waren sein prachtvoller, satter Ton und die geradezu akribische Aufmerksamkeit, die er seinem Ausdruck widmete."
The New York Times
Daniel Müller-Schott ist es in wenigen Jahren gelungen, sich auf den bedeutenden Konzertpodien weltweit zu etablieren. Technische Brillanz und Souveränität gepaart mit großem intellektuellem und emotionalem Esprit faszinieren sein Publikum. Für seine hohe Musikalität und seinen klanglichen Nuancenreichtum, die immer neue Suche nach einer musikalischen Vision und seine rückhaltlose Leidenschaft für die Musik, hat Daniel Müller-Schott höchste internationale Anerkennung gefunden. Die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires - etwa durch eigene Bearbeitungen - sowie die Zusammenarbeit mit Komponisten und die Aufführung der Musik des 20./21. Jahrhunderts sind Daniel Müller-Schott ein besonderes Anliegen. Daniel Müller-Schott studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis. Als Stipendiat genoss er die persönliche Förderung und Unterstützung von Anne-Sophie Mutter innerhalb ihrer Stiftung. International Furore machte Daniel Müller-Schott bereits durch seinen, im Alter von fünfzehn Jahren gewonnenen, Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker in Moskau. Mittlerweile konzertiert er weltweit unter renommierten Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Alan Gilbert, Bernard Haitink, Dmitrij Kitajenko, Gianandrea Noseda, Yakov Kreizberg, Kurt Masur, Sakari Oramo sowie Sir André Previn und arbeitet zusammen mit international bedeutenden Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Boston und Chicago Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra, den Rundfunkorchestern von Berlin und Hamburg, dem Orchestre National de France, dem Orchestre de Paris, dem BBC Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra London, dem City of Birmingham Symphony Orchestra sowie mit dem New Japan Philharmonic.
Im Sommer 2008 war Daniel Müller-Schott „Preisträger in Residence" bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, wo er 13 verschiedene Programme von Kompositionen des Barock bis zur Gegenwart realisierte und Orchesterkonzerte von Dvorak, Elgar und das Brahms Doppelkonzert mit Anne-Sophie Mutter aufführte. Er debütierte beim Hollywood Bowl Festival mit dem Los Angeles Philharmonic unter Miguel Harth-Bedoya und spielte den kompletten Zyklus der Solosuiten von Bach beim Stresa Festival. Erneut war der Cellist in Tanglewood zu erleben bei Beethovens Tripelkonzert zusammen mit Julia Fischer und Jonathan Biss mit dem Boston Symphony Orchestra unter Bernhard Haitink.
Höhepunkte der Saison 2008/09 waren und sind Konzerte mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Yakov Kreizberg, dem Philadelphia Orchestra unter Charles Dutoit, den Münchner Philharmonikern unter Yakov Kreizberg, dem London Philharmonic Orchestra unter Christoph Eschenbach, dem Tokyo Symphony Orchestra unter Stefan Anton Reck sowie dem Spanischen Nationalorchester unter Miguel Harth-Bedoya. Im Rudolfinum in Prag wird Daniel Müller-Schott mit der Tschechischen Philharmonie unter Zdenek Mácal auftreten. Erstmalig gastiert Daniel Müller-Schott in Südamerika beim Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo unter John Neschling mit Waltons Cellokonzert. Zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester wird der Cellist unter der Leitung von Michael Hofstetter auf Tournee in Spanien mit Haydns Cellokonzert und Blochs „From Jewish Life" zu hören sein. Außerdem wird Daniel Müller-Schott in der Carnegie Hall mit Daniel Hope und Anne Sofie von Otter Kammermusik aufführen, die während des 2. Weltkriegs in Theresienstadt entstanden ist.
Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung „Volume Nr.1" der Beethoven Cellosonaten bei Hyperion wird Daniel Müller-Schott gemeinsam mit Angela Hewitt in mehreren Ländern Europas sowie in den USA und Kanada konzertieren. Recitals, Solo-Abende und Trio Konzerte führen ihn u.a. in das Festspielhaus Baden-Baden, in die Musikhalle Hamburg, in die Philharmonie München, ins Salzburger Mozarteum, in die Wigmore Hall London, in die Carnegie Hall New York, ins Concertgebouw Amsterdam, zur Vancouver Recital Society und in die Tonhalle Zürich. Seine Kammermusikpartner sind u.a. Renaud Capuçon, Julia Fischer, Jonathan Gilad, Angela Hewitt, Steven Isserlis, Robert Kulek, Olli Mustonen, Anne-Sophie Mutter, Sir André Previn, Denys Proshayev, Quatuor Ebène, Christian Tetzlaff, Jean-Yves Thibaudet, Vogler Quartett und Lars Vogt.
Bei internationalen Musikfestivals ist Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Gast u.a. in Salzburg, Luzern, Schleswig-Holstein, Rheingau, Schwetzingen, Mecklenburg-Vorpommern, dem City of London Festival, dem Kammermusikfestival Vancouver und in den USA bei Festivals in Ravinia, Saratoga, Tanglewood und dem Aspen Music Festival.
Junge Menschen für die Musik zu begeistern und ihnen die magischen Momente der Musik zu vermitteln ist für Daniel Müller-Schott eine Selbstverständlichkeit, die er mit großem Engagement in das Projekt Rhapsody in School einbringt. Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Musik Johann Sebastian Bachs ist für Daniel Müller-Schott immer wieder Zentrum und Ausgangspunkt seiner Arbeit. Deshalb überraschte es kaum, dass er für seine erste CD im Bach Jubiläumsjahr 2000 die Sechs Suiten für Cello Solo wählte (Glissando Records).
Mittlerweile hat Daniel Müller-Schott eine umfangreiche Diskographie bei ORFEO, Deutsche Grammophon, Pentatone und EMI Classics vorgelegt. Mit dem Label Orfeo verbindet ihn eine enge Kooperation. Seine Einspielungen wurden von Publikum und Presse enthusiastisch aufgenommen und mit Auszeichnungen bedacht, wie den Gramophone Editor's Choice, Strad Selection sowie „CD of the month" beim BBC Music Magazine. Für seine Einspielungen der Cellokonzerte von Elgar & Walton sowie für die jüngste CD mit Schostakowitsch' Cello-Konzerten, aufgenommen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Yakov Kreizberg, erhielt er den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Im November 2008 erschien der erste Teil der mit Beethoven-Sonaten zusammen mit Angela Hewitt bei Hyperion. Für die zweite Jahreshälfte 2009 ist eine weitere Neuerscheinung bei Orfeo geplant mit den Cellokonzerten von Schumann und Volkmann produziert mit dem NDR-Sinfonieorchester unter Christoph Eschenbach.
Der Musiker lebt in seiner Heimatstadt München. Er ist begeisterter Freizeitjogger und Fußballspieler. Für die Bildende Kunst, insbesondere für die französische Malerei des 19. Jahrhunderts, hat der Künstler eine große Affinität entwickelt. Der Umgang mit Farbe und Licht fasziniert und inspiriert ihn immer wieder neu.
Seit diesem Sommer ist der Cellist selbst auf einem Gemälde zu sehen, anlässlich eines Porträtauftrages der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern an den Dresdner Künstler Ekkehard Tischendorf. Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.
Tatiana Liakh (Klavier)
Tatiana Liakh gehört zu den vielseitigen Pianistinnen ihrer Generation und spielt seit 2002 regelmäßig in den größten Sälen Europas. Die hochveranlagte Virtuosin stammt aus einer berühmten weißrussischen Musikfamilie und studierte bei den führenden Pädagogen in Minsk, Köln, Moskau, Como, München und Madrid. Früh gewann sie internationale Auszeichnungen: Als 1. Preisträgerin des Franz Liszt Wettbewerbs in Weißrussland, Gewinnerin des Chopin und Liszt-Preises beim Wettbewerb im französischen Brest sowie Preisträgerin in Madrid hat sie ihr Können unter Beweis gestellt. Ihren Auftritt beim Klavier-Festival in Granada gestaltete sie so grandios, dass die Pianistin seitdem jedes Jahr in die großen Konzertsäle Spaniens eingeladen wird.
An der Seite des Russischen Nationalorchesters unter Fouat Mansurov, Dirigent am Bolschoi Theater in Moskau, debütierte sie 2002 im Auditorium Nationale Madrid und im Palau de la Música Barcelona mit dem Konzert Nr. 2 für Klavier und Orchester von Sergej Rachmaninow. In der Folgezeit konzertierte sie häufig mit Orchestern wie den Warschauer Symphonikern, der Weißrussischen Nationalphilharmonie, dem Russischen Nationalorchester, dem Kammerorchester Köln, der Philharmonie der Nationen und dem Bulgarischen Sinfonieorchester in Deutschland, Spanien, Italien, Russland, Weißrussland und in der Schweiz. Im Jahr 2006 gastierte sie - ein weiterer Meilenstein in ihrer jungen Karriere - erstmals im Concertgebouw Amsterdam, um anlässlich des 150. Todestages von Robert Schumann sein Klavierkonzert vor begeistertem Publikum aufzuführen.
Im Jahr 2008 folgten Auftritte mit dem Osnabrücker Symphonieorchester unter Leitung von Hermann Bäumer mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 sowie mit dem Ukrainischen Nationalorchester in Spanien. Neben ihren solistischen Aktivitäten ist Tatiana Liakh künstlerische Leiterin der Festspiele in Europas ältester freistehender Konzertgalerie „Il Bagno" in Steinfurt. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Marie-Elisabeth Hecker, Mikhail Ovrutsky, Hartmut Rohde, Ralph Manno, Alexander Buslov und Erik Schumann. Musikalisch besonders verbunden fühlt sich die Künstlerin den Werken von Schostakowitsch und Prokofjew, für die sie sich immer wieder vehement einsetzt.
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Konzert 10
Samstag, 6. Juni 2009, 20.00 Uhr
Osnabrück, OsnabrückHalle, Schlosswall 1-9, 49074 Osnabrück
Eröffnungskonzert
Varus Sinfonie
für 2 Chöre, Orchester und Solisten
Idee und Komposition: Mitsch Kohn
Über 200 Mitwirkende aus:
Musikschule Osnabrück und Kreismusikschulen
Universität und Fachhochschule Osnabrück
Kantorei St. Martin Bramsche
Chor St. Joseph Osnabrück
Bonifatius-Chor Neuenkirchen-Vörden
Kinder- und Jugendchor St. Martin Bramsche
Sopran: Andrea Finke
Alt: Neele Pettig
Tenor: Christian Höhlein
Bass: Axel Wolloscheck
Sprecher: Joachim Dadaniak
Violine: Hauko Wessel
Klavier: Tatiana Liakh
Leitung: Heiko Maschmann
In Gedenken an ein kriegerisches Blutbad vor 2000 Jahren startet das 14. Euregio Musikfestival versöhnlich: Mit einer viersätzigen Friedens-Sinfonie des in Bramsche aufgewachsenen und jetzt in Berlin lebenden Komponisten Mitsch Kohn. Das Werk, welches Kohn im letzten Jahr schuf, verarbeitet in Text und Ton die historisch bedeutende Varusschlacht in Kalkriese, in der die Germanen die Römischen Legionen besiegten, und setzt Zeichen für eine friedliche Verständigung der Menschen. Die Idee des gemeinsamen und vorbehaltlosen Erschaffens steht im Zentrum von Mitsch Kohns Stück - zur Überwindung von Grenzen und Hierarchien im Miteinander. So sind an der Uraufführung eine Vielzahl von Musikern aus der Region - sowohl professionelle als auch Schüler und Studenten - beteiligt. Musikalisch bewegt es sich zwischen klassischer Programm- und moderner Filmmusik.
Ter nagedachtenis aan de Veldslag die 2000 jaar geleden plaats vond nabij Osnabrück , zal het 14 e Euregio Musik Festival beginnen met de eerste uitvoering van een uit vier delen bestaande Symfonie gecomponeerd door de in Bramsche bij Osnabruck geboren, in Berlijn woonachtige, componist Mitsch Kohn. Het in 2009 gecomponeerde werk verklankt de historische Veldslag tussen de Germanen en de Romeinen die in dit deel van Duitsland heeft plaats gevonden. Uiteindelijk zou de Veldslag gelukkig tot een jarenlange vrede leiden tussen de strijdenden. Dit werk is bedoeld een boodschap te zijn voor vrede. Aan het spectaculaire en mega muziekwerk nemen een groot aantal musici, zangers, beroeps en amateurs deel. De muziek is een menging van stijlen variërend van klassieke- en film muziek.
Veranstalter: Mitsch Kohn
in Kooperation mit dem 14. Euregio Musikfestival
Eintritt:
1. Kategorie: 15,00 € (ermäßigt 12,- €)
2. Kategorie: 12,50 € (ermäßigt 10,- €)
3. Kategorie: 8,- €
Kombiticket für den 15. Mai in Bramsche und den 6. Juni in Osnabrück:
Kombi A - 1. Kategorie: 22,50 € (ermäßigt 18,- €)
Kombi B - 2. Kategorie: 18,00 € (ermäßigt 14,- €)
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Konzert 11
Sonntag, 14. Juni 2009, 10.00 Uhr
Emsdetten, Stroetmanns Fabrik, Lichthof, Friedrichstr. 1-2, 48282 Emsdetten
Kulturfrühstück
Razvan Stoica (Violine)
Andrea Stoica (Klavier)
Auch in diesem Jahr lockt das Kulturfrühstück mit reichhaltigem Büffet die Musikgourmets in Stroetmanns Fabrik. Für den Ohrenschmaus zu den kulinarischen Genüssen sorgt Violinist Razvan Stoica, der zu den herausragenden jungen Künstlerpersönlichkeiten in Rumänien gehört. Bereits als sechsjähriges Kind bekam er Unterricht von seinem Vater, der erster Flötist im Orchester der Rumänischen Nationalphilharmonie war. Stets überraschte er seine Eltern und Lehrer, da er sein Repertoire gerne auswendig lernte und schnell schwierigste Passagen beherrschte. Aufgrund seiner herausragenden Begabung erhielt er die Förderung seines Landes in Form von Unterrichtsstipendien bei den berühmten rumänischen Geigenprofessoren Sherban Lupu (USA) und Eugen Sarbu (UK). Seit 2004 studiert der junge Teufelsgeiger bei Berent Korfker in Amsterdam und London, der seinen Weg mit großem Engagement begleitet.
Ook dit jaar is het smakelijk toeven met een „Cultuurontbijt" en heerlijkheden in Strotemans Fabrik. Voor de culinair ingestelde muziekliefhebbers zorgen de grote Roemeense talenten violist Razvan Stoica en zijn zuster Andreea Stoica met een meer dan smakelijk "vroege ochtend concert". Als zesjarige kreeg hij al les van zijn vader, de eerste fluitist van het Roemeens National Filharmonisch Orkest. Opmerkelijk was zijn vermogen de meest gecompliceerde vioolstukken snel uit het hoofd te kunnen leren en ze feilloos te kunnen spelen. Op grond van zijn begaafdheid werd hij in staat gesteld masterclasses te volgen bij beroemde Roemeense viooldocenten onder wie Sherban Lupu (USA) en Eugen Sarbu (GBr.). In 2004 studeerde hij bij Berent Korfker en sedert 2007 bij Ilja Grubert aan het conservatorium in Amsterdam. Razvan Stoica behaalde een aantal prestigieuze prijzen tijdens internationale competities waaronder de Perosi Competitie in Italië. Razvan Stoica bespeelt een prachtige Stradivarius ooit in het bezit van de beroemde Heinrich Ernst vriend van Nicolo Paganini.
| Ludwig van Beethoven | Sonate für Violine und Klavier G-Dur Nr. 8 op. 30 Nr. 3 |
| Robert Schumann | Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 a-Moll op. 105 |
| Johann Sebastian Bach | Chaconne d-Moll BWV 1004 |
| Henryk Wieniawski | Fantasie über Themen aus der Oper "Faust" von Gounod op. 20 |
Eintritt: 22 € inkl. Frühstücksbüffet
Eintrittskarten ausschließlich über Stroetmanns Fabrik, Tel. 02572/ 97472
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Konzert 12
Sonntag, 7. Juni 2009, 20.15 Uhr
Oldenzaal, Koetshuis, Marktstraat 13 a, NL - 7571 ED Oldenzaal
Dimitry Morosov (Klavier)
Der weißrussische Pianist Dimitry Morosov gewann bereits mit zehn Jahren den 1. Pianistenpreis in Minsk. Nach Studien in seiner Heimatstadt Minsk und in Moskau absolvierte er an der Musikhochschule Köln bei Prof. Pavel Gililov das Konzertexamen. Seine außergewöhnliche Klasse konnte er bei internationalen Wettbewerben in Seattle, Barcelona und Tokio, wo er 1. Preise und Sonderpreise erhielt, sowie seither in etlichen Konzerten von den USA bis Japan beweisen. Als Botschafter für "Menuhin Live Music Now" setzt er sich außerdem für humanitäre Projekte ein. Wir freuen uns, Dimitry Morosov zum zweiten Mal beim Euregio Musikfestival bewundern zu können.
De Wit-Russische pianist Dimitry Morosov behaalde reeds op zijn 10e jaar de eerste prijs van het Pianistenconcours van Minsk. Na zijn studie aan het Conservatorium in Minsk en Moskou studeerde hij bij Professor Pavel Gilliov. Zijn buitengewone kwaliteiten werden duidelijk door de eerste prijs en een speciale vermelding te verkrijgen van Internationale competities in Seattle, Barcelona en Tokio. Sedertdien geeft hij veel concerten in de USA en Japan. Als ambassadeur van „Menuhin Live Music Now" zet hij zich in voor humanitaire projecten. Het is voor ons een genoegen Dimitry Morosov voor de tweede keer tijdens het Euregio Musikfestival te kunnen bewonderen.
| Frédéric Chopin | Polonaise-Fantasie As-Dur op. 61 Nocturne b-Moll op.9 Nr. 1 2 Mazurken op. 24 Nr. 1 und 2 2 Nocturne c-Moll op. 48 Nr. 1 und Es-Dur op. 9 Nr. 2 2 Etudes E-Dur op. 24 Nr. 5 und cis-Moll op. 12 Nr. 4
Pause
|
| Frédéric Chopin | Barcarolle Fis-Dur op. 60 |
| Sergej Rachmaninov | Prelude cis-Moll op. 2 Nr. 1 Daisies op. 38 Prelude g-Moll op. 23 Nr. 5 |
| Valery Voronov | Syntagmatas (1990) |
| Sergej Prokofiev | Sonate Nr. 3 a-Moll op. 28 |
Entree: € 15,- (gereduceerd tarief € 7,50)
Dimitry Morosov - Klavier
Das Talent von Dimitry Morosov wurde entdeckt, nachdem er bereits mit 10 Jahren den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb Junger Pianisten in Minsk gewann. Der bekannte amerikanische Pianist Daniel Pollack war von seiner künstlerischer Persönlichkeit beeindruckt und schrieb über ihn: "I was very impressed by Morozov's intense personality and artistry in his performances". Dimitry studierte zunächst an der Musikakademie Weißrusslands bei Prof. Valentina Rachlenko und am Moskauer Konservatorium bei Prof. Valeri Kastelsky. Der Wendepunkt seiner musikalischen Laufbahn war die Einladung von Prof. Pavel Gililov in seine Meisterklasse an der Musikhochschule in Köln, wo Dimitry sein Konzertexamen absolvierte.
Dimitry Morosov ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und Festivals. So gewann er u.a. den 1. Preis und Goldmedaille beim Internationalen Dorothy-Anderson-Klavierwettbewerb in Seattle (1992), den 2. Preis und Publikumspreis beim Internationalen Maria-Canals-Klavierwettbewerb in Barcelona (1994), den 2. Preis sowie den Spezialpreis beim Chopin-Klavierwettbewerb der Kurd-Aschenbrenner-Stiftung (2001) und den 1. Preis beim Internationalen Ifhra Neumann-Musikwettbewerb und Festival in Tokio (2003). Er war Stipendiat der Kulturstiftung Weißrusslands und des Richard-Wagner-Verbandes. Seine Konzertreisen führten Dimitry nach Italien, Frankreich, Skandinavien, Malta, USA, Japan, Russland und Weißrussland. Er nahm an mehreren Radio- und Fernsehen-Aufzeichnungen teil (u.a. bei Deutsche Welle, WDR, Staatlicher Rundfunk Weißrusslands). In der vergangenen Konzertsaison wurde sein Solo-Recital von Radio Swiss Romande in Genf live in mehrere Länder übertragen. Auch gastierte er in der Staatskapelle St. Petersburg mit einem Chopin-Recital und uraufführte mehrere zeitgenössische Werke bei Festivals der modernen Musik. Seit 2002 engagiert ihn "Menuhin Live Music Now" als Solist und Kammermusiker, wobei er an unterschiedlichen humanitären und gesellschaftlichen Projekten teilnimmt. Wichtige musikalische Impulse verdankt Dimitry bedeutenden Musikern wie Vitaly und Leontina Margulis, Vladimir Mischouk, Zakhar Bron, Alexander Longuich, Frans Helmerson, Lev Vlasenko und Tatiana Nikolayewa. Neben solistischer Tätigkeit widmet er sich seit Jahren der Kammermusik und Liedbegleitung.
Dimitry Morosov - piano
De talentvolle Dimitry Morosov werd als 10 jarige ontdekt na het behalen van de eerste prijs tijdens een nationale Piano Competitie in Wit Rusland. De bekende Amerikaanse pianist Daniel Pollack was onder de indruk van de talentvolle persoonlijkheid en schreef: "I was very impressed by Morozov's intense personality and artistry in his performances". Dimitry studeerde aan de Muziek academie van Wit- Rusland bij prof.Valentina Rachlenko en aan het Conservatorium van Moskou bij prof.Valeri Kastelsky. Een belangrijk punt in zijn muzikale carrière was de uitnodiging te gaan studeren in de masterclass van prof.Pavel Gililov aan de Musikhochschule in Köln.
Dimitry behaalde vele prijzen tijdens competities en festivals. Hij won de o.a. de eerste prijs en Gouden Medaille bij de Internationale Dorothy-Anderson-Piano competie in Seattle (1992), de 2e prijs en de Publieksprijs bij de Internationale Maria - Callas -Pianocompetitie in Barcelona (1994) , de 2e prijs en de Speciale Prijs bij de Chopin Competitie van de Kurd-Aschenbrenner Stichting (2001) en de 1ste prijs van de Internationale Ifhra Neumann Competitie en Festival Tokio ( 2003 ). Hij ontving een beurs van de Cultuur Stichting Wit Rusland en van de Richard Wagner Vereniging. Dimitry gaf concerten in Italië, Frankrijk, Scandinavië, Malta, USA, Japan, en Wit Rusland. Hij trad op voor radio en TV in Duitsland, Wit Rusland Zwitserland (Radio Swiss Romande) en in Rusland St.Petersburg. Sedert 2002 is hij ambassadeur voor de „Yehudi Menuhin Live Music Now" waarbij hij zich inzet voor humanitaire doelen.
Dimitry Mosorov mag zich verheugen in de artistieke belangstelling van belangrijke musici onder wie, Vitaly und Leontina Margulis, Vladimir Mischouk, Zakhar Bron, Alexander Longuich, Frans Helmerson, Lev Vlasenko und Tatiana Nikolayewa. Naast zijn grote kwaliteiten als solist heeft hij zich de laatste jaren intensiever toegelegd op de Kamermuziek en het Lied.
Stand: 4.5.2009
Aktuell
Euregio Musikfestival
Freitag,
18. Mai
Kammermusik zum Bennofest mit Violine, Horn und Klavier
20.00 Uhr
Schloss Bad Iburg
Donnerstag,
24. Mai
Soirée im Schloss mit Violine und Klavier
19.30 Uhr
Schloss Harkotten,
Sassenberg
Aktuell
Wasserschlosskonzerte
Samstag,
26. Mai
Morris Minor - Irish Traditional Music
Open Air
18.00 Uhr
Wasserschloss Haus Marck,
Tecklenburg
Freitag,
29. Juni
Schlagzeugduo "Stick Fire"
20.00 Uhr
Wasserschloss Haus Marck,
Tecklenburg